17. August 2026
Wie können Hotels ihr Personal entlasten und gleichzeitig das Gästeerlebnis verbessern? Serviceroboter übernehmen zeitintensive Routinewege, unterstützen bei Transport und Orientierung und schaffen so mehr Freiraum für das, was echte Gastfreundschaft ausmacht: den persönlichen Kontakt.
Freitag, 18.12 Uhr. Vor der Rezeption eines Businesshotels bilden sich die ersten kleinen Warteschlangen. Zwei Geschäftsreisende möchten noch vor dem Abendessen einchecken, eine Familie erkundigt sich nach dem Weg zum Spa, aus dem Tagungsbereich strömen die letzten Teilnehmer einer Konferenz in Richtung Bar. Im Restaurant beginnt der Abendservice. In der Küche stehen die ersten Hauptgänge bereit. Servicekräfte bewegen sich zwischen Pass, Gastraum und Terrasse. Ein Kellner bringt Wein an Tisch sieben, eine Kollegin räumt benutztes Geschirr ab.
Für den Gast wirkt alles ganz selbstverständlich, für das Hotelteam ist jetzt die arbeitsintensivste Phase des Tages. Es sind viele Wege zu gehen, zwischen Küche und Restaurant, zwischen Lobby und Aufzug, zwischen Bar, Veranstaltungsbereich und Rezeption. Freundlichkeit, Schnelligkeit und ein reibungsloser Service gehören heute zum Standard. Eine effiziente Personaleinsatzplanung beschäftigt derzeit viele Hotelbetriebe.
Hotel- und Restaurantfachleute sind schwer zu finden, Personalkosten steigen und die Erwartungen der Gäste wachsen. Viele Hotels schauen deshalb genauer auf ihre Abläufe:
Ein weiterer Kollege im Team
Stellen wir uns denselben Abend noch einmal vor. Aus der Küche fährt ein BellaBot Pro in Richtung Restaurant. Vier Teller stehen sicher auf seinen Ebenen. Er kennt den Weg, weicht Gästen und Mitarbeitenden zuverlässig aus und hält am richtigen Tisch. Während die Speisen serviert werden, nimmt die Servicekraft bereits die nächste Bestellung auf. Wenig später bewegt sich der Serviceroboter zurück in Richtung Küche. Dort wartet bereits der nächste Auftrag.
Bis zu 20 Transportaufträge pro Stunde kann der BellaBot Pro übernehmen. Sein 18,5-Zoll-Display informiert Gäste über saisonale Angebote, Veranstaltungen oder Empfehlungen des Hauses. Intelligente Sensorik unterstützt die sichere Navigation auch dann, wenn sich der Gastraum füllt.
Im Restaurant verändert sich dadurch der Arbeitsalltag. Servicekräfte verbringen weniger Zeit auf Laufwegen und mehr Zeit am Gast. Sie beantworten Fragen, empfehlen Weine oder nehmen sich Zeit für ein Gespräch. Das sind die persönlichen Momente, die einen Aufenthalt besonders machen.
Gastfreundschaft durch persönlichen Kontakt
Es sind viele Aufgaben, die vom Servicepersonal parallel erledigt werden müssen: Speisen werden serviert, Geschirr wird abgeräumt, Getränke werden nachgeliefert, Besteck wird ergänzt. Jede dieser Aufgaben gehört zum normalen Restaurantbetrieb. Zusammen beanspruchen sie jedoch einen großen Teil der verfügbaren Zeit.
Übernimmt ein Serviceroboter die wiederkehrenden Transporte, verschieben sich die Abläufe. Eine Mitarbeiterin erklärt einem Gast den Unterschied zwischen den drei Menüs. Am Nachbartisch empfiehlt ein Kollege das Dessert des Tages. Eine Familie erhält Tipps für den Ausflug am nächsten Morgen. Währenddessen fährt der BellaBot Pro bereits wieder zwischen Küche und Restaurant.
Viele Gäste begegnen einem Serviceroboter zum ersten Mal. Wenige Minuten später taucht das erste Foto in den sozialen Netzwerken auf.
Solche Begegnungen dauern oft nur wenige Sekunden. Sie bleiben dennoch in Erinnerung. Hotels investieren viel Zeit und Geld in besondere Erlebnisse.
Serviceroboter können einen zusätzlichen Berührungspunkt schaffen, über den Gäste sprechen, den sie fotografieren und den sie mit ihrem Aufenthalt verbinden. Die integrierten Displays lassen sich nutzen, um auf saisonale Menüs, Yogakurse oder Angebote des Spa-Bereichs aufmerksam zu machen. Informationen erscheinen dort, wo sich Gäste ohnehin aufhalten – mitten im Hotelbetrieb.
Der BellaBot Pro und der KettyBot Pro beispielsweise verfügen dafür über ein integriertes 18,5-Zoll-Display, dessen Inhalte sich individuell anpassen lassen.
Serviceroboter KettyBot Pro beim Servieren von Gerichten im Restaurant mit einer maximalen Gangbreite von 52 cm.
KettyBot Pro am Empfang mit Bildschirm von 18 Zoll zum Empfang und Leitung von Besuchern und Gästen.
Unterstützung hinter den Kulissen
Nicht jeder Weg führt durch den Gastraum. Hinter den Schwingtüren beginnt ein eigener Betrieb. Benutztes Geschirr wird gesammelt, neue Teller stehen bereit. In Stoßzeiten entstehen hier unzählige Transporte zwischen Restaurant und Spülküche.
Der HolaBot kann diese Aufgabe übernehmen. Mit seiner hohen Transportkapazität bringt er Geschirr zurück in die Küche und unterstützt das Team besonders dann, wenn viele Tische gleichzeitig belegt sind. Sprach- und Gestensteuerung erleichtern den Einsatz zusätzlich.
Im Restaurant läuft der Service weiter. In der Küche entstehen ruhigere Abläufe. Beides greift ineinander und sorgt für weniger Hektik im Team.
Serviceroboter Pudu HolaBot mit Servicekraft im Restaurant beim Vorbereiten des Gastraums und Platzieren von Geschirr.
Serviceroboter Pudu HolaBot beim Transport von Geschirr aus der Spülküche über den Gang zum Servicebereich.
Am nächsten Morgen beginnt im Konferenzbereich eine Tagung. Viele Besucher betreten das Hotel zum ersten Mal, einige Hotelgäste suchen den Veranstaltungsraum.
Der Orion Star Nova begrüßt die Gäste, wenn nötig in 30 verschiedenen Sprachen, begleitet sie zum Veranstaltungsbereich und informiert auf seinem 14 Zoll-Display über das Tagesprogramm oder aktuelle Angebote des Hotels. Mit seiner schmalen Durchfahrtsbreite eignet er sich auch für enge Gänge.
Das Team an der Rezeption gewinnt währenddessen Zeit für individuelle Anliegen und den persönlichen Empfang.
Empfangsroboter OrionStar Nova beim Unterstützen des Personals in der Hotellobby.
Pudu KettyBot Pro mit Werbescreen und OrionStar Nova mit inetlligenten Spracherkennung auf einer Roboplanet Veranstaltung.
Jedes Hotel arbeitet anders. Ein Boutiquehotel stellt andere Anforderungen als ein Tagungshotel, ein Ressort funktioniert anders als ein Stadthotel. Deshalb beginnt ein Projekt bei Roboplanet nicht mit dem Produktkatalog.
Am Anfang steht der Hotelbetrieb und gemeinsam mit der Hotelleitung analysieren die Robotik-Spezialisten Besucherströme, Laufwege und wiederkehrende Aufgaben.
Daraus entsteht die individuelle Robotik-Empfehlung, die zum Hotel passt.
Wo entstehen die größten Entlastungen? Wie lassen sich die Systeme in den laufenden Betrieb integrieren?
Auf dieser Grundlage fällt die Entscheidung für den passenden Serviceroboter – vom Orion Star Nova für Empfang und Leitung der Gäste über den Pudu BellaBot Pro und KettyBot Pro mit interaktivem Display und Gestenerkennung und den Pudu HolaBot für Warentransport.
Nach der Auswahl folgen Mapping, Einrichtung der Fahrwege und die Schulung des Teams. Auch im laufenden Betrieb begleitet Roboplanet seine Kunden mit Wartung, Software-Updates und einem bundesweiten Service.
Der Service-First-Anspruch von RoboPlanet begleitet den Kunden von der Beratung über die Inbetriebnahme den gesamten Lebenszyklus des Roboters.
Vor wenigen Jahren waren Serviceroboter vor allem auf Fachmessen zu sehen. Heute gehören sie in vielen internationalen Hotels bereits zum Alltag. Sie begrüßen Gäste, transportieren Speisen, begleiten Besucher und übernehmen Routine-Wege.
Vor allem aber schaffen sie Zeit. Zeit für den freundlichen Empfang, Zeit für die Empfehlung am Tisch, Zeit für das persönliche Gespräch mit den Stammgästen.
Echte Gastfreundschaft lebt von Begegnungen. Je mehr Raum und Zeit dafür bleibt, desto stärker prägt sie den Aufenthalt und das Erlebnis des Gastes.
Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Gemeinsam entwickeln wir die passende Lösung für Ihre Anforderungen.

Autor*in: Barbara Gruber
Lesedauer: Minuten
Beitrag vom: 17.08.2026
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